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Liebe / Verbundenheit

Liebe ist das Wort, das wir für vieles benutzen. Für romantische Gefühle, für familiäre Bindung, für das Wohlwollen einem Freund gegenüber. Und dann gibt es noch etwas anderes: das Gefühl von echter Verbundenheit, von Kontakt, der wirklich ankommt.


In der NARM-Arbeit geht es bei Liebe und Verbundenheit um genau das: die Fähigkeit, sich wirklich mit einem anderen Menschen zu verbinden, und gleichzeitig man selbst zu bleiben. Das klingt schlicht, ist aber für viele eine echte Herausforderung.


Frühe Bindungserfahrungen prägen, wie wir Nähe erleben. Wer als Kind Liebe mit Schmerz oder Verlust verknüpft hat, lernt manchmal, Nähe zu meiden. Oder umgekehrt: sich so sehr nach Verbindung zu sehnen, dass er sich darin verliert. Beides sind Überlebensstrategien, die in der Kindheit Sinn ergaben.


Im Erwachsenenleben werden diese alten Muster in Beziehungen wieder lebendig. Jemand hält Distanz, ohne zu wissen warum. Jemand anderes klammert sich, obwohl er das eigentlich nicht will. Hinter beidem steckt oft dieselbe Sehnsucht nach echter Verbindung, und dieselbe Angst davor.


Echte Verbundenheit setzt voraus, dass du dir selbst gegenüber offen bist. Wer mit sich selbst im Kontakt ist, kann auch mit anderen wirklich in Kontakt sein. Das ist kein romantisches Ideal, sondern etwas, das sich körperlich zeigt: im Atem, in der Haltung, in dem, wie du zuhörst. In der Therapie kann Verbundenheit auch in der therapeutischen Beziehung selbst neu erlebt werden, manchmal zum ersten Mal.

Bei welchen Themen dies eine Rolle spielen könnte

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