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Bin noch etwas am Nachspüren, im sonntäglich-sonnigen Wiesbaden, nach einer Einzelstunde "Authentic Movement" bei Rotraut.

Es ist immer wieder wohltuend, wenn mein Körper sich zeigen darf, und sich bewegen darf wie er mag. Er hat ganz viele Erinnerungen, auch an die Zeit als er noch ein Baby war. Alles darf er zeigen: Die Traurigkeit, die große Kraft, auch die Energie der Wut, die Freude... Er darf weinen und lachen, Grimassen schneiden und "Faxen" machen, oder eine "Babyschnute". Die zuvor vereinbarte Zeit ist heute viel zu schnell vergangen, dann tönte die Klangschale. Das nächste Mal darf es ruhig etwas länger sein. Rotraut ist als Zeugin eine aufmerksame Beobachterin, sie kann sich unglaublich viel merken, auch das was ich nach der Zeremonie nicht erinnere, und sie spiegelt es mir im anschließenden Gespräch. Dabei entstehen neue Impulse, es zeigt sich wo etwas näher hingeschaut werden darf, einiges was sich während der Zeremonie gezeigt hat wird kognitiv verständlich, anderes auch nicht. Das braucht es auch gar nicht, es genügt wenn das Unterbewusstsein es verstanden hat, denke ich mir. 


Es ist jedenfalls heilsam und bringt mir inneren Frieden. Das liegt wohl daran, dass meine inneren Anteile sich zeigen dürfen und in Gegenwart eines authentischen Zeugen gesehen werden. Es ist auch immer wieder faszinierend zu erleben wie die Bewegung von innen entsteht, dann zur Ruhe kommt, bis zum nächsten Bewegungsimpuls. Nichts muss, alles darf. Sich so zu zeigen braucht viel Vertrauen und einen sicheren, einfühlsamen, und wertschätzenden Rahmen. Rotraut hat mein Vertrauen, sie ist eine Vertrauens-Würdige und therapeutisch erfahrene Frau, die diesen Rahmen bieten kann. Ich praktiziere Authentic Movement auch zu Hause, ohne Zeugen, es ist Bestandteil meines Morgenrituals geworden.

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