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Rotraut Rumbaum
Mindful Motion

NARM

Gespräch und Haltung: das Neuroaffektive Relationale Model (NARM)


In meiner Arbeit hat NARM zwei Ebenen, die nicht wirklich zu trennen sind. In allen Formen (Gespräch, Bewegung..) sind sie der rote Faden.


Eine konkrete Gesprächstechnik


NARM ist eine ausgefeilte therapeutische Methode mit klarer Struktur: wie eine Sitzung beginnt, wie Fragen gestellt werden, worauf geachtet wird, wie Sprache eingesetzt wird. Das ist keine freie Assoziation, sondern ein spezifisches Erkunden des inneren Erlebens, das Dr. Laurence Heller über Jahrzehnte entwickelt hat.

Eine Grundhaltung, die alles durchzieht


Gleichzeitig ist NARM für mich eine Haltung, die ich auch dann einbringe, wenn in einer Sitzung gerade kein Gespräch im Vordergrund steht. Ob wir mit einem Tango-Element arbeiten oder in einem Authentic-Movement-Prozess sind, die NARM-Perspektive ist immer da: beobachtend, fragend, dem Erleben folgend.



Die Kernprinzipien unserer Arbeit



Lebendigkeit


Wir fokussieren auf deine natürliche Sehnsucht nach Verbundenheit und Lebendigkeit.


Fast alle Menschen, die zu mir kommen, haben irgendwo noch einen Impuls, der sich nicht hat unterkriegen lassen. Ein Rest von „ich will eigentlich nah sein", oder „ich will mich eigentlich lebendig fühlen", auch wenn beides gerade kaum erreichbar scheint. Genau dort setzen wir an.

Hier und Jetzt


Mit "Hier und Jetzt" meine ich unsere gemeinsame Zeit.


Mich interessiert, wie sich alte Muster gerade jetzt zeigen, im Gespräch, im Körper, in dem, was zwischen uns passiert. Weniger die Geschichte dahinter als das, was gerade lebendig ist. Viele meiner Klienten kennen ihre Geschichte gut. Was noch fehlt, ist die Erfahrung, dass sich etwas davon lösen kann, hier, in diesem Moment.

Beziehung


Was zwischen uns passiert, ist was was wirklich wirkt. Wie ich zuhöre, wie präsent ich bin, ob du dich wirklich gesehen fühlst ist keine

Rahmenbedingung, es ist der Kern. Für viele Klienten ist es ungewohnt, wirklich angenommen zu sein, ohne   beobachtet, einordnet oder korrigiert zu werden. Das klingt selbstverständlich, ist es aber oft nicht.  




Was in einem NARM-Gespräch passiert


Eine Sitzung beginnt mit einer einfachen, aber ungewöhnlichen Frage


Was möchtest du wirklich für dich selbst?


Dahinter steckt mehr als es klingt. Die meisten Menschen kommen mit dem, was sie loswerden wollen, mit Symptomen, Mustern, schwierigen Situationen. NARM dreht das um und fragt nach dem, was eigentlich gewünscht wird, was jemand sich für sein Leben vorstellt, wenn er es sich vorstellen darf. 


Von dort aus erkunden wir gemeinsam, wie das innere Erleben organisiert ist. Welche Vorannahmen tauchen auf? Wo entsteht Anspannung, wo Erleichterung? Wie hängt das, was heute passiert, mit dem zusammen, was früh im Leben gelernt wurde?


Die Sprache in NARM ist einladend, erkundend, verlangsamend, sie fragt nach dem konkreten Erleben, nicht nach Erklärungen. 


Was mich von Anfang an fasziniert hat, ist diese Konsequenz: NARM analysiert keine Vergangenheit als Ursache. Es geht nicht darum zu verstehen, warum etwas so wurde, sondern zu spüren, wie es sich jetzt anfühlt und wo sich etwas verschieben kann 



„Ich habe in anderen Therapien viel geredet und verstanden – aber etwas hat sich nicht wirklich verschoben. Hier war das anders. Ich hab angefangen zu spüren, was ich sonst nur beschrieben habe."




NARM als Rahmen, wenn wir Tango Argentino nutzen




Manchmal nehmen wir in einer Sitzung ein einfaches Tango-Element als Ausgangsmaterial, einmfaches Aufeinander-Zu Gehen, das Führen und Folgen, den Moment des Ankommens im Kontakt mit dem anderen, den Blick. Das ist kein Tanzen. Ich unterrichte dabei nichts und führe auch nicht mit. Ich begleite mit meinem Blick aus Tango und Therapie: beobachte, was sich zeigt, frage danach, verbinde es mit dem, worum es in der Arbeit eigentlich geht. 

Diese Situation kann körperlich zeigen, was sonst schwer zu benennen ist, zB wie jemand Nähe reguliert oderwo Anspannung entsteht Dieses ganz konkreten Momente zeigen Tieferes mit dem sich arbeiten lässt. 

Genauso mit Authentic Movement: jemand bewegt sich in seinem eigenen Tempo, ohne Vorgabe, ich bin Zeugin. Im Gespräch danach tauchen oft Dinge auf, die vorher keinen Ausdruck hatten. Und hier ist dann wieder NARM das Werkzeug, mit dem wir das erkunden. 

Eine Sitzung kann also rein gesprächsbasiert sein, oder sie kann einen kurzen Bewegungsimpuls enthalten, ein Tango-Element, Stille. Was entsteht, folgt dem, was im Moment gebraucht wird und was sich aus dem Prozess heraus anbietet. Der NARM-Rahmen bleibt dabei immer der gemeinsame Nenner.








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