Rotraut Rumbaum
Was ich lese:
Already Free:
(Amazon) Why are more and more psychotherapists embracing meditation practice, while so many Buddhists are exploring psychology? "Both psychology and Buddhism seek to provide freedom from suffering," explains Bruce Tift, "yet each offers a completely different approach for reaching this goal." In Already Free, Tift opens a fresh and provocative dialogue between these two profound perspectives on the human condition.
Tift, Bruce
Already Free: Buddhism Meets Psychotherapy on the Path of Liberation
Bruce Tift verbindet buddhistische Psychologie mit westlicher Therapie: Leiden entsteht, wenn wir versuchen, Unbehagen zu vermeiden statt es zu erfahren. Das entspricht NARMs Verständnis von Überlebensmustern als Vermeidungsstrategien. Tifts Konzept des Entwicklungsdefizits und des existenziellen Erfahrungsniveaus spiegelt NARMs Unterscheidung zwischen Trauma-Reaktion und authentischem Erleben wider. Was er auch sagt: man kann die östliche Philosophie des Buddhismus und die westliche Entwicklungstheorie (mit Psychotherapie) nur schwer in einen einheitlichen Rahmen bringen. Als Therapeut sollte man deshalb in der Lage sein zu entscheidne, was mit welchen Klienten in welcher Situation angemessen ist. Was für einen Spiritualität ist, kann für den andern Bypassing und Dissoziation sein. Diese Unterscheidung finde ich auch sehr wichtig einzusetzen, und nicht naiv das Falsche zu bewrken. Ich kenne beides aus meinem eigenen Leben, auch die Gefahr der Dissoziation.
