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Rotraut Rumbaum  Mindful Motion

Rotraut Rumbaum

Mindful Motion

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Blogbeiträge (45)

  • Heilsame Verbindung von NARM, meditativen Elementen, Authentic Movement, Gespräch & Tanz in Coaching und Therapie

    Vielleicht kennst du ja das Gefühl, irgendwie nicht ganz du selbst sein zu können. Sei es, weil gesellschaftliche Erwartungen, belastende Lebenssituationen oder auch negative Denkmuster dich unfrei machen. Und klar- gelegentlich fühle ich das auch! Ich verstehe gut, wenn viele meiner Klienten berichten, wie anstrengend und kraftraubend es sein kann, eine Rolle zu erfüllen, die nicht der eigenen Persönlichkeit entspricht. Sei es im Beruf, in Beziehungen oder wo auch immer. Oft reicht eine rein intellektuelle, kognitive Einsicht alleine nicht aus, um aus diesen Mustern langfristig auszubrechen. Es braucht einen tieferen Prozess, der Körper, Geist und Seele mit einbezieht. Genau das ist mein Ansatz. Synthese von Tanz, Körperwahrnehmung, Atem, NARM (Gespräch), Authentic Movement, Bewegung, freiem Tanz, Mindful Motion Tango, und obertonreichen Klängen in Coaching und Therapie Also einer, der Körperwahrnehmung, Ausdruck und Tanz, die gesprächsbasierte Methode NARM (Neuroassociative Relational Method) - bei Folgen von Entwicklungs- und Bindungstrauma - sowie Authentic Movement (eine Art bewegter Meditation im Verbindung mit einem äußeren "Zeugen") oder auch Mindful Motion Tango bzw. obertonreiche Klänge einbezieht. All das kann im laufenden Coaching- oder Therapie-Prozess organisch miteinander verwoben werden, je nach Situation, Bedarf oder auch einfach Neugier. Psychotherapie und Coaching können durchaus spannend, angenehm, transformierend und erfüllend sein! Wie kann man sich das nun konkret vorstellen und vielleicht nachempfinden? Wie einige dieser Ansätze ineinandergreifen und gegenseitig bereichern können, möchte ich hier einmal anhand der Arbeit mit einem Klienten schildern. Erfahrungsbericht aus der 3. gemeinsamen Stunde: ein spirituell und tantrisch erfahrener Mann Mein Klient ist ein spirituell interessierter und tantrisch erfahrener Mann Anfang 60, der sich seit einiger Zeit auf dem Weg der Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterfahrung befindet. Er ist sehr offen für meine Methoden und begeistert von den intensiven und sinnlichen Gong- und Klangerfahrungen. Freier Ausdruck und Tanz sind ihm ebenso vertraut wie verschiedene Meditationsformen und reflektierende Gespräche. Auf dieser Basis ergab sich in der im Folgenden geschilderten Stunde, eine in dem speziellen Moment eine für ihn geeignete Kombination aus Gespräch, Körperwahrnehmung, Meditation, Atem, Authentic Movement und explorativem NARM-Gespräch -sozusagen wie von selbst. Unbewusste Körperhaltung aufgreifen Zu Beginn der Sitzung beobachtete ich während unseres Gesprächs aufmerksam seine Körpersprache, die erlernte Haltungsmuster widerspiegelte. Sein Kopf und Hals schienen nach oben gezogen zu sein, als wolle er sich vom Körper lösen und ins Universum entschweben. Währenddessen zeigte sein Brust- und Solarplexusbereich eine übertriebene Aufrichtung und damit eine gehaltene Spannung. Bewusste Berührung und Aufmerksamkeit lässt den inneren Panzer schmelzen Ich legte sanft meine Hand auf sein unteres Brustbein und den Solarplexus. Durch die Einladung, dorthin zu spüren, wurde ihm schlagartig bewusst, wie viel er dort festhielt und wie anstrengend sich diese Panzerung für ihn anfühlte. Durch die Berührung an dieser Stelle konnte er spürbar loslassen und weicher werden. Das empfand er als sehr entlastend. Interessanterweise senkte sich dadurch auch sein Kinn und damit sein Kopf. Er entspannte sich immer mehr und merkte, wie viel Energie er unbewusst ständig für das Anheben aufwendete. Er spürte nun, wie sehr er sich eigentlich danach sehnte, weicher zu werden und mehr in sich zu ruhen. Ein gefühlt sicherer Kontakt Er spürte, dass ich ihn gerade mit all dem sah und fühlte, und dass es kein Problem war so zu sein, wie er war. Dadurch wuchs sein Vertrauen im Kontakt mit mir. Er wurde ungeschützter im positiven Sinn: entspannter, freier, offener und neugierig, innere Räume weiter zu erforschen. Während des Gesprächs im Körper verankert bleiben Im weiteren Gespräch über seine zentralen Themen lud ich ihn immer wieder ein, nicht nur kognitiv verbal zu bleiben, sondern auch körperlich wahrzunehmen, was seine oder meine Worte in ihm auslösten und was er innerlich erlebte. In einem längeren Moment der Stille, in dem er die Augen schloss und bewusst seinem Atem folgte, bemerkte ich subtile Bewegungen in seinem Körper. Ich griff dies direkt auf und bot ihm an, seiner körperlichen Selbstwahrnehmung und seinen Bewegungsimpulsen zu folgen. Ich fragte ihn, ob er sich gerade vorstellen könne, sich auf Authentic Movement einzulassen. Und ja, das klang gut für ihn. Einführung in das Ritual Authentic Movement Ich erklärte ihm das Wesentliche des Rituals von Authentic Movement - mit geschlossenen Augen den inneren Impulsen zu folgen - sich sozusagen von innen heraus frei in Bewegungen und den Raum hinein auszudehnen. könne sich sich frei entwickeln lassen, was sich innerlich zeigt. Er üsse das kognitiv nicht verstehen. Es können alle erdenklichen Haltungen, Bewegungen und auch Klänge entstehen. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Eine bewusste Distanzierung von irgendwelchen Erwartungen, Gewohnheiten, Bewertungen und Zensuren ermöglicht dabei oft den Zugang zu verborgenen Schichten der Seele und zu tiefen spirituellen Erfahrungen. Die Kunst besteht darin, präsent und aufmerksam zu sein für feine innere Regungen und dem zu folgen, was sich ereignen will. Es ist Übungssache, das gewohnte kontrollierende Ich beiseite treten zu lassen, um mit einer innewohnenden Wahrheit, Intelligenz oder wie auch immer man es nennen will, in Kontakt zu kommen. Als äußere Zeugin bin ich innerlich präsent und nehme wahr, was in mir geschieht, während ich sozusagen mit dem Herzen schaue, ihn innerlich begleite. Meine Wahrnehmung biete ich später eventuell im Gespräch als Unterstützung an. Von traumatischem Ausgeliefert sein hin zu Selbstwirksamkeit und Selbstermächtigung Innerhalb kürzester Zeit (wir hatten für den Anfang nur 3 Minuten vereinbart!) wurden intensive Körperwahrnehmungen und Emotionen deutlich, die sich in intensiven Bewegungen und speziellen Haltungen ausdrückten. Frühe traumatische Erlebnisse kamen an die Oberfläche. Endlich konnte er sich seinen Raum erobern und seine Grenzen verteidigen, was ihm in jungen Jahren nicht möglich war. Er fand nun mit Anfang 60 sein unmissverständliches NEIN! Er erlebte den befreienden Moment der Selbstermächtigung und Selbstwirksamkeit (Was das ist? Dazu werde ich an anderer Stelle noch etwas schreiben.) Worte für das Erlebte finden, sich selbst bezeugen Er war zutiefst dankbar für diese Erfahrung und erforschte nun im Nachhinein im Gespräch seinen Prozess, indem er gefühlt möglichst die passendsten beschreibenden Worte dafür fand. Das ist wie Worte genau "schmecken". Ein gleichzeitiges inneres abgleichen beim Aussprechen, ob die Wortwahl wirklich das Erleben wiedergeben. Dieses nuancierte Abgleichen ermöglicht eine innere Vertiefung und Klärung dessen, was WIRKLICH erlebt und empfunden wurde. Das kann einen grossen Unterschied machen! ...und wenn das sehr schwer fällt zudem vorhandene kognitive Strukturen offenbaren, die unbewusst benutzt werden, um bestimmte Gefühle zu vermeiden oder ein bestimmtes Selbstbild zu pflegen. Er versetzte sich also mit geschlossenen Augen zurück in den Moment, den er gerade beschrieb, und verbalisierte seine Erfahrung, auch möglichst ohne sie im Nachhinein durch Interpretationen oder anderes zu verändern und damit zu verfälschen. Er bezeugte sich sozusagen selbst und ich unterstütze ihn mit verbaler Hilfestellung. Ich bot ihm anschließend auch meine Erfahrung beim Schauen und mein inneres dabei Erleben an. Die Bedeutung des gesehen und bezeugt werden Das kann sehr wichtig sein. Ich war ja Zeugin des Prozesses... Das Gesehen werden gibt dem inneren Erleben des Klienten noch mehr Realität und Bedeutung. Wir sind alle Beziehungswesen und brauchen für unsere Entwicklung und psychische Gesundheit den möglichst UNVERZERRTEN Spiegel eines anderen um ein unverzerrtes Bild von uns selbst zu entwickeln. Ganz besonders, wenn die Kindheit entwicklungstraumatisch geprägt war. Und das ist leider viel häufiger der Fall, als die meisten vermuten. Heilsame Synergie Mir wurde erneut bewusst, welche inneren Kräfte freigesetzt werden können, wenn Körperwahrnehmung, Meditation, freier Körperausdruck, bewusste Bewegung, Kontakt und Gespräch ineinander fließen und einen synergistischen Effekt erzeugen. Im besten Fall können vernachlässigte, vergessene, verdrängte und abgespaltene Seelenanteile anerkannt und integriert werden und damit alte Wunden anfangen, zu heilen. In der Regel passiert das nicht in einer Stunde, denn reine Erkenntnisse mögen schnell sein, aber nachhaltige Entwicklung ist ein Prozess und braucht Zeit. Sicher genug, um sich ganz einzulassen Themen, die auf der kognitiven Ebene oft verschlossen bleiben, werden über den Körper zugänglich und können transformiert werden, wenn sich der Raum und der therapeutische Kontakt für den Klienten sicher genug anfühlt. Authentischer Kontakt auf Augenhöhe Es ist elementar, eine tragfähige, vertrauensvolle und authentische Verbindung aufzubauen. Authentisch meint hier für mich, das ich auf Augenhöhe als Rotraut auftauche, persönlich spürbar bin und mich nicht hinter der funktionalen Rolle "verstecke". Erweitertes Bewusstsein und Einheitserfahrungen In der Synthese mit der ich gerne arbeite, und unter dem Namen Mindful Motion zusammenfasse, enstehen durch erweitertes Bewusstsein auch Einheitserfahrungen, tiefe Verbundenheit mit dem Leben an sich, sowie Vertrauen in die Intelligenz des zellulären Körperwissens - einem Tor für spirituelle Erfahrungen.

  • Heilsame Tango Herausforderung durch Coaching: Aus Konditionierungen tanzend heraus wachsen. Lernen mit NARM

    Hier erfährst du, wie du über Bewusstheit in Körperlichkeit, Bewegung, Tanz & Begegnung aus frühen (mittlerweile wahrscheinlich hinderlich gewordenen) Konditionierungen herauswachsen kannst. Ich habe hier einen Erfahrungsbericht aus meiner Arbeit geschrieben. Diese ist übrigens subtil von meiner aktuellen Ausbildung im Neuroaffektiven Beziehungsmodell (NARM) geprägt. NARM ist eine therapeutische Methode zur Heilung von Entwicklungs- und Bindungstrauma. Eine Intention in meiner Arbeit ist es, meinen Klienten zu helfen, sich ihrer selbst bewusster zu werden und immer besser selbst regulieren zu können. Dadurch steigt ihre Erfahrung von Selbstwirksamkeit - ein ganz wichtiger Aspekt. Sie entwickeln langfristig ein gesünderes Selbstbild, mit all den damit verbundenen positiven Effekten, wie neue und größere Handlungsspielräume sowie längerfristig auch erfüllendere Beziehungen. Ich gehe davon aus, das es nicht nur im Tango zufriedener und glücklicher macht, Konditionierungen, überholte innere Muster und Selbstsabotage aufzulösen. In der Folge ist man weniger angestrengt, denn man muss unbewusst nicht so viel kompensieren. Man tanzt - oder verhält sich ganz allgemein - auf einer neuen, "erwachseneren" Ebene und ist insgesamt entspannter. Hier ein kleiner Einblick, wie dies durch Mindful Motion Tango Coaching gelingen kann. In der Regel nicht in einer Stunde. Es ist ein Prozess. Denn Entwicklung ist nicht linear und braucht Zeit und Übung. Los gehts... Kürzlich hatte ich ein sehr berührendes Mindful Motion Tango Coaching mit einem Paar, das seit einiger Zeit regelmäßig zu mir kommt. Tango tanzen oder lernen könnte so einfach sein, ist aber oft eine Herausforderung Die Stunde begann mit einer unterschwelligen Frustration. Er war nicht in Tangostimmung und etwas deprimiert. Das Eintanzen war holprig und selbst die einfachsten Dinge klappten nicht so gut. Außerdem gab es rhythmische Unstimmigkeiten und Missverständnisse. Ich habe sie schon viel besser tanzen sehen. Woran lag das? Die Falle, alles richtig machen zu wollen oder sich im Anderen zu verlieren Aus meiner Außenperspektive war es klar: Sie war, ohne es überhaupt zu merken, völlig auf ihn ausgerichtet, extrem angepasst im "Alles-richtig-machen-Modus". Dadurch war sie ungewollt gar nicht präsent. Für ihn wie für mich als Außenstehende war sie nicht wahrnehmbar, nicht "sichtbar". Sie versteckte sich unbewusst sozusagen im Kokon des Paares, unter dem Deckmantel des Verstehens und der Erfüllung seiner Führungsimpulse. Sie war sich dessen nicht bewusst, oder hatte sogar das Gefühl, sich darum zu bemühen, genau das nicht zu tun. (Wir sind an dem Thema schon ein paar Stunden dran..) Beide zeigen früh konditionierte Anpassungsleistungen Das ist eine häufig zu beobachtende Verhaltensstruktur, die sich übrigens oft schon in den ersten Lebensjahren etabliert, als eine Art Anpassungsleistung an (gelinde gesagt) suboptimale Umstände in der kindlichen Entwicklung - hat also ursächlich nichts mit Tango zu tun. Wir nennen das umgangssprachlich Konditionierung. Er war körperlich sehr flexibel, locker, zu ausweichend, zu wenig zentriert, aufrecht und präsent... Also auch für sie nicht gut fühlbar als Orientierung in der führenden Rolle! ...Was wiederum verstärkt, dass sie innere Antennen zu ihm ausfährt, um ihn "spüren" und "folgen" zu können. Dadurch verliert sie noch mehr das Gefühl für sich selbst. Ihr Selbstverständnis, seine Führungsfehler, Unklarheiten und Ambivalenzen ganz selbstverständlich zu ihrem eigenen Nachteil auszugleichen, passt zu der Tendenz, sich in der folgenden Rolle von sich selbst zu entfernen. Mehr dazu weiter unten. Partnerschaftlich und gleichberechtigt, nur in unterschiedlichen Rollen Übrigens kennen das viele Frauen in der folgenden Rolle... Und leider wird das meistens gar nicht hinterfragt. Ein riesiges, und wie ich finde, wichtiges Frauenthema, an dem man im Tango wunderbar praktisch arbeiten kann. Du merkst schon, für mich ist Tango absolut partnerschaftlich, also auf Augenhöhe - gleichberechtigt, nur in unterschiedlichen Rollen. Oft lohnt es sich zu klären, wie die Beteiligten diese Rollen innerlich interpretieren und was das für sie praktisch bedeutet! Hier im Detail darauf einzugehen, was das alles ganz konkret bedeutet, würde den Rahmen dieses Beitrags bei weitem sprengen. Aber es regt vielleicht schon mal dazu an, das eigene Mindset diesbezüglich ganz ehrlich zu überprüfen und zu hinterfragen. Du kannst für Dich als Folgende im Tango gerne mal in dich hinein fühlen, inwieweit Du es Dir erlaubst, für Deinen Partner eine Herausforderung zu sein und z.B. seine Ungenauigkeiten nicht zu Deinen Ungunsten zu kaschieren und auszugleichen. Wenn Du nicht weißt, was das bedeutet, wie das geht oder Dir nicht bewusst ist, dass Du das vielleicht tust - weißt Du ja, wo Du mich findest... Tango im Kontext von Entwicklungstrauma - unterstützt durch die NARM Perspektive Ohne es zu merken, hat da ein sehr altes Verhaltensmuster "eingerastet". In NARM nennen wir so etwas eine adaptive Überlebensstruktur. Ein Beispiel für solch eine Überlebensstrategie ist beispielsweise, sich mit eigenen Impulsen zurückzunehmen und an den anderen anzupassen. Ursprünglich geschieht dies, um den Kontakt zu den Bezugspersonen zu sichern, der für das völlig abhängige Baby/Kind absolut überlebensnotwendig ist. Das geschieht aber auf Kosten der eigenen Authentizität. Es behindert es ein gesundes Selbstgefühl, selbstwirksames Verhalten und gelingende Beziehungen später im Erwachsenenalter. Seine früh erlernte Struktur, möglichst flexibel, ausweichend und beweglich zu sein, ist das Gegenstück dazu, was sich in seiner Haltung und seinen sich wiederholenden Bewegungsmustern zeigt. Das unbewusste Vermeiden von körperlicher Klarheit, Stabilität, Präsenz und auch seiner wahren Körpergröße trugen dazu bei, dass sie ihn gleichsam mit feinen Antennen innerlich suchen musste. Suboptimale Kontaktsuche über die alten Strukturen Aber auch er versuchte, sie auf seine Weise mit seinen früh erlernten unbewussten Strukturen zu erspüren und fühlte sich insgeheim etwas einsam und dadurch unterschwellig unmotiviert. Sein Muster ist, wie übrigens bei vielen anderen auch, dieses Gefühl durch erhöhte Aktivität zu kompensieren. Dies geschieht jedoch ebenso auf Kosten von Präsenz, Zentriertheit, Klarheit und Verbindung. Dadurch wird es natürlich schwierig für sie, sich auf ihre eigenen Fähigkeiten und Werte im Tango zu konzentrieren, wie z.B. ihre Achse, Technik, ihre Präsenz und Klarheit, ihren Ausdruck und ihr Gefühl für die Musik, sich selbst sowie die emotionale Verbindung zu ihm. Stattdessen gleicht sie seine Unklarheit mit grossem Selbstverständnis aus, obwohl sie sich dabei unwohl fühlt. Der Körper und seine Eigendynamik Ihre Frustration: Sie fühlte das in dem Moment gar nicht so! Ihr Körper hat da eine Eigendynamik, die sich ihrer Wahrnehmung entzieht. Das ist vor allem bei bereits früh erlernten Bewältigungsstrukturen der Fall. Sie sind im impliziten Körpergedächtnis gespeichert und entziehen sich zunächst dem bewussten Zugriff. Es ist eine unbewußt inszenierte Neuauflage der Vergangenheit - die dadurch die Chance der Bewusstwerdung und Veränderung in sich trägt. Über Mindful Motion Tango adaptive Überlebensstrukturen erkennen und heilsam verändern Beide sind also unbewusst gefangen in alten, früh erlernten Konditionierungen, die sich im Körper, in der Haltung, in der Bewegung und im Kontakt zeigen. In unserem Körper mit seinen Haltungs- und Bewegungsmustern spiegeln sich immer auch unsere Konditionierungen aus den ersten 4-5 Lebensjahren, aus unserer Geburt und sogar aus der Zeit im Mutterleib. Man nennt es implizites Wissen, das sich im Körper manifestiert und spürbar ist und dem bewussten kognitiven Verstand nicht direkt zugänglich ist. Das tanzt also irgendwie immer mit. Die gute Nachricht ist, dass man damit wunderbar arbeiten kann, auch ohne es zu verstehen und in den früh gemachten schmerzhaften Erfahrungen zu wühlen! Veränderung ist immer möglich und es ist wunderbar unpathologisch, z.B. mit Tango das eigene Potential zu erweitern, ungesunde innere Strukturen zu verlernen und bewusst neu zu lernen. Von fremdbestimmt zu selbstbestimmter Kooperation Die beschriebene Situation war für beide frustrierend, aber sie ermöglichte auch einen Quantensprung! Beide übten sich darin, sich zu zentrieren, Klarheit, Selbstwahrnehmung, saubere Technik und Selbstregulation in den Körper zu bringen. Sie erarbeiteten sich mehr Verantwortung für ihren jeweils eigenen Tanz, um auf dieser Basis partnerschaftlich und auf Augenhöhe einen gemeinsamen Tanz zu kreieren. Tango lernen durch unterstützendes Coaching - auch für mehr Freude und Verbindung als Mann und Frau Am Ende strahlten sie. Und ich auch. Ich sah sie plötzlich als Mann und Frau, als Paar. Ich sah förmlich das Herz des Tangos schlagen. Doch die Wege dorthin und die Gründe dafür sind eben manchmal anders, als die Beteiligten denken. Manchmal braucht man zum Tango Lernen - und vor allem um frühe Konditionierungen zu entschärfen - einfach Unterstützung durch kompetentes Coaching von außen. Dann ist es auch möglich, tiefe unbewusste Strukturen, die man selbst nicht immer so leicht wahrnehmen und auch beeinflussen kann, zu verändern. Sie hatte zwar bereits ernsthaft und wiuderholt versucht, das umzusetzen, was ich ihr erklärt hatte, aber erst durch den ständigen, geduldigen und konsequenten Input von mir, das konsquente Üben und das zeitgleiche Feedback beim Tanzen hat sie eine für sie mutige und extreme Veränderung geschafft. Genau wie er. Mein tiefes Zutrauen, das sie das hinbekommen, sowie das beharrliche Spiegeln, Erinnern und Ermutigen hat ihnen zum Durchbruch verholfen. Und zu ihrem Erstaunen fühlte sich genau das richtig gut an, wogegen sich der Körper zunächst sträubte, weil es ihm so fremd war.

  • Der Atem im Tango bei Stress & Trauma

    Ein Einblick in meine Arbeit. Muss man (beim Tango tanzen) atmen? Ja! Ok, das war natürlich ein Scherz... es geht natürlich eher um das Wie als um das Ob.. Den Atem "vergessen"? Nicht nur beim Tango vergessen wir das so oft. Zumindest wird das "richtige", bzw. für die Situation hilfreiche, Atmen sowie seine unmittelbare Wirkung auf Körper und Psyche völlig unterschätzt. Das Bewusstsein und die Achtsamkeit liegt in der Regel einfach nicht darauf. Es ist eine Hintergrundaktivität, die alte Verhaltensmuster und antrainierte Gewohnheiten von Körper und Psyche wiederspiegelt und auch verstärkt. Zum Beispiel Anspannung. Oder, unbewusste Angst sich zu zeigen und Nähe zuzulassen. Was heißt hier "richtiges Atmen"? Ich meine in diesem Fall ein Atmen, das die Entspannung unterstützt, ein Atmen, das einen wegführt von innerem Druck, Verkrampfung und psychischen Altlasten. Ein Atmen, das u.a. Entspannung, Präsenz, Wohlgefühl, erfüllendes Miteinander und innere Freiheit ermöglicht. Geht das? Und wie arbeite ich damit im Coachingprozess? (Übrigens nicht nur im Kontext von Tango, sondern jde nach Bedarf auch bei anderen Bewegungsformen, in Klangsessions, Meditation, Gespräch oder Sonstigem.) Coaching Einblick zu Atem bei Tango, Trauma, Stress Beim Mindful Motion Tango Coaching fiel mir letztens sehr stark auf, wie mein Kunde (nennen wir ihn Johann) sehr schnell und flach atmete. Ich sprach ihn direkt darauf an und lud ihn ein, mit mir darüber ins Gespräch zu kommen. Ich erzählte ihm auch von meinen eigenen Erfahrungen mit Stress- bzw. Trauma bedingter bedingter Kurzatmigkeit. Johann öffnete sich nach und nach, erwähnte Kindheitstraumata, sowie die Schwierigkeit, zur Ruhe zu kommen, sich selbst zu spüren und seine Unfähigkeit zur Selbstliebe. Er war sehr berührt, mal darüber sprechen zu können. Er hatte Tränen der Erleichterung in den Augen, weil dieser permanente innere Druck, den er gewohnt war innerlich auszuhalten, gerade mal ein Ventil fand und warmherzige Anteilnahme erfuhr. Was machte ihm Schwierigkeiten? Insgesamt schauten wir uns dann an, was ihm Schwierigkeiten bereitete (eine lange Liste, die sich aus dem Gespräch und der physischen Bestandsaufnahme zum Atmen ergab): Flaches, schnelles Atmen im Brustbereich Verkrampftes Zwerchfell, eingeschränkte Atmung und Dehnfähigkeit Hohe generelle Anspannung und Kontrolle über sich selbst Gefühl, sich ständig nach außen hin beweisen zu müssen, Perfektionismus, sich immer toll, stark oder verständnisvoll anderen gegenüber präsentieren zu müssen Schwierigkeit, Zugang zu seinen Gefühlen zu finden und sich selbst wahrzunehmen Tendenz, eine antrainierte Maske/Fassade nach außen aufrecht zu erhalten Unfähigkeit, wirklich locker und entspannt im Moment zu sein Fehlende körperliche und emotionale Präsenz und Offenheit Schwierigkeit, als Führender im Tango eindeutige Signale zu senden Schwierigkeiten, runterzufahren und sich innerlich zu entspannen Kindheitstraumata innere Leere, die mit Aktionismus kompensiert wird Mindful Motion Tango als alternative Tanz- oder Psychotherapie? Wir hatten keine Psychotherapie vereinbart, sondern Tango-Coaching. Oft ist ein Eintauchen in die Vergangenheit und das Aufarbeiten im Gespräch bei entwicklungstraumatischem Hintergrund auch gar nicht angezeigt, da dadurch das Nervensystem wieder in die alten Überlebensstrukturen eintaucht und eher darin verstärkt wird. Ich nehme das Tango-Coaching selber als wunderbares Werkzeug der Bewusstwerdung UND der praktischen Übung von Veränderung, hier verbunden mit bewusstem Atem. Es ist nicht nötig zu pathologisieren und in der Vergangenheit zu kramen. Letztlich geht es darum, nachhaltige Veränderung zu initiieren und Heilung zu ermöglichen. Dafür braucht es bewusste Körperwahrnehmung, unterstützenden, sicheren Kontakt, die Verbesserung von konkreten Bewegungs- und Haltungsmustern, sowie das Kennenlernen und Erweitern von Handlungsspielräumen. Atmen kann man üben Gemeinsam erprobten wir eine spezielle Atemtechnik - zweimal tief und kräftig in den Bauch einatmen und das Zwerchfell nach unten dehnen, dann betont langsam und lange wieder in den Bauch ausatmen. Da sein Zwerchfell sehr verkrampft war, fiel ihm dies zunächst schwer. Doch schon allein die Konzentration auf den Atemweg zeigte eine positive Wirkung. Dieser Atem wurde Hausaufgabe für den Alltag. Für die Tangopraxis schlug ich ihm vor, das Ausatmen so weit wie möglich zu verlangsamen und sehr zu vertiefen - möglichst bis tief ins Becken zu lenken. Der Einatem schlicht, unangestrengt und für ihn gefühlt nebensächlich. Eine grosse, doch sehr beruhigend wirkende Herausforderung für ihn. Unterstützende Suggestionen während des Tangos Um den Fokus weiter auf den Körper und den Moment zu lenken und beim Tango zu bleiben, gingen wir in Umarmung einfache Schritte im Raum. Ich ermutigte Johann dabei zusätzlich, sich immer wieder zu erlauben, sich selbst einfach nur wohlzufühlen und den Bewegungsfluss zu geniessen, ohne den Anspruch, irgendetwas zu leisten oder zu erreichen. (Männer haben beim Tango Argentino oft einen ungeheuren Leistungsdruck, und bemühen sich, besonders männlich, kraftvoll, elegant oder virtuos zu.) Den nahm ich ihm komplett und führte ihn sozusagen vom Tun zum Sein. Jetzt und Hier anzukommen in. sich selbst. Ein wichtiger Punkt. Bereits dieses einfache Vorgehen der Atem- und Selbstwahrnehmung während des gemeinsamen Gehens in Umarmung führte zu deutlichen Veränderungen der Haltungs-, Atem- und Bewegungsmuster. Johann wirkte zunehmend entspannt, gegenwärtig, stabil und mehr im Kontakt. Ich unterstützte ihn immer wieder während unserer einfachen, gelaufenen Tänze mit : "Erlaube dir Dich selbst und den Kontakt einfach zu geniessen", "Spüre Dich in deinem Körper" oder "Du musst hier nichts beweisen", "Es gibt kein Ziel, das Du erreichen musst." Entspannung und Kontakt Das tat ihm unglaublich gut und er entspannte sich zusehends. Das war für ihn eine ganz neue Erfahrung und berührte ihn sehr. Auch ich hatte ihn so noch nie erlebt beim Tanzen und der Effekt war, das ich mich beim Tanzen mit ihm ebenso viel wohler und auch verbundener mit ihm fühlte. Der Tanz wurde persönlicher, menschlicher, wärmer, weicher, einfühlsamer. Und die Aussicht, das Frauen sich oft genau das wünschten im Tango, motivierte ihn zusätzlich. Am Ende der Stunde waren wir beide erfüllt von diesem heilsamen Prozess. Gemeinsames ruhiges Atmen, verstärkt durch den physischen Kontakt in der Umarmung und das gemeinsame synchrone Gehen im Rhythmus der Musik, bringt Menschen tief zu sich selbst und auch in tiefere Verbindung miteinander. Lektion: Atem und Achtsamkeit Mit Atem- und bewusste Körperwahrnehmung im Tango-Coaching kann oft eine Ebene berührt werden, die über reine Tanztechnik und "Äußerlichkeiten" hinausgeht. Gerade Menschen mit Traumata, Selbstwertproblemen oder Burnout können so über Bewegung, Tanz und Kontakt neue Zugänge zu sich selbst finden. Es ist auch eine Art Achtsamkeitstraining während des Tanzens: nämlich sein Bewusstsein "in den Körper zu gießen", und sich darüber bewusst zu werden, was der Körper eigentlich so spürt und macht. Da gibt es sogar von Buddha eine berühmte Sutra, die das Prinzip am Beispiel des Atmens zum Ausdruck bringt: Wenn er einen langen Atemzug einatmet, weiß er, dass er einen langen Atemzug einatmet; wenn er einen langen Atemzug ausatmet, weiß er, dass er einen langen Atemzug ausatmet. Wenn er einen kurzen Atemzug einatmet, weiß er, dass er einen kurzen Atemzug einatmet; wenn er einen kurzen Atemzug ausatmet, weiß er, dass er einen kurzen Atemzug ausatmet. (Ānāpānasati Sutta zitiert in Yates (Culadasa) & Immergut, 2017, S. 146) Natürlich geht es dabei nicht nur um das Atmen: es ist dasselbe mit vielen Körperhaltungen, Bewegungen und -funktionen. Ich freue mich darauf, diesen Ansatz weiterzuentwickeln und damit Menschen auf ihrem Heilungsweg zu begleiten. Egal, ob es sich nun um Tango Argentino handelt oder anderes.

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  • Kontakt | Rotraut Rumbaum Mindful Motion

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  • Tango Argentino | Rotraum Rumbaum Mindful Motion

    Tango bedeutet Präsenz, Einheit, Freiheit Meine Sichtweise... für dein Verständnis meiner inneren Perspektive Die drei Säulen des Tango Argentino Das Zusammenwirken und aufeinander Aufbauen der drei Grundpfeiler PRÄSENZ , EINHEIT , FREIHEIT im Tango Argentino nenne ich Tangoessence. Sie sind eng miteinander verknüpft und bauen aufeinander auf.Fehlt eine gute Präsenz , kann das Paar keine verbindliche und belastbare Einheit bilden. Ohne diese Einheit entsteht keine tänzerische Freiheit . XX Meist wird hauptsächlich der dritte Pfeiler unterrichtet und die ersten beiden entweder wie Stiefkinder behandelt, einfach voraus gesetzt oder nicht so erklärt und geübt, dass es für die Tanzenden erfolgreich umsetzbar ist.Mein Können liegt darin, Dir erfahrbar zu machen, was das alles für Deinen Tango bedeuten kann und welche Vorteile Dir das bringt. Ich mache Dir den Weg dorthin erfahrbar, manchmal auf scheinbar sehr einfache oder ungewöhnliche Art und Weise. Ich helfe Dir auch durch schwierige Phasen der Frustration hindurch, die wahrscheinlich jeder Tänzer kennt. Ich weiß wie, ich finde die richtigen Worte und ich kann es auf eine Weise vermitteln, die Du sowohl verstehen als auch umsetzen kannst. 1 - Präsenz Du spürst Dich gut in Deinem Körper und bist mit allen deinen Sinnen im Hier und Jetzt.Du bist geerdet, aufgerichtet, zentriert,gut ausbalanciert zwischen Stabilität und Flexibilität.Du verlierst Dich weder im Tun, noch im Kontakt. Du bist ganz gegegenwärtig. Du bist taktsicher und kannst auch in schwierigen Situationen den Rhythmus halten.Du ruhst in Deiner individuellen Ausdruckskraft, kennst und nutzt deine Gestaltungsmöglichkeiten.Du begegnest Deinem Partner neugierig, mit offenem Herzen und gesundem Selbstvertrauen. 2 - Einheit Vom Ich zum Wir.Ihr verbindet Euch entspannt, stabil und flexibel zugleich. Ihr spürt nicht nur Eure eigene Achse sondern auch die Eures Partners. Ihr wisst Euren Kontakt ohne Kraftaufwand aufrechtzuerhalten bzw. wieder herzustellen. Eure Verbindung ist verlässlich, stabil, geschmeidig und ohne Brüche. Ihr umarmt sowohl einander, als auch den Raum der gemeinsamen Beziehung, für die Ihr beide gut sorgt, ohne Euch darin zu verlieren.Ihr respektiert den gemeinsamen Beziehungsraum und könnt ihn zu jeder Zeit gut wahrnehmen.Ihr spürt den Raum des anderen und den eigenen. Ihr wißt, auf welche Weise Ihr in den Raum des anderen eindringen könnt und wie nicht.Ihr sendet und empfangt körpersprachlich eindeutige Signale. Ihr versteht das Prinzip Führen und Folgen als gleichberechtigten, gegenseitigen Dialog, in unterschiedlichen Rollen und könnt das auch praktisch in Eurem Tanz umsetzen. 3 - Freiheit Ihr könnt auf einen Pool von Bewegungen und Figurenmaterial zurückgreifen, der es Euch erlaubt, den Tanz möglichst abwechslungsreich zu gestalten.Ihr ruht ganz in den Möglichkeiten des Augenblicks, so dass keine Abläufe zu Gewohnheiten werden, die die Freiheit beschränken. Ihr improvisiert Euren Tanz aus dem Moment heraus und seid frei in Eurer choreographischen Gestaltung. Jeder in seiner Rolle, nach seinen persönlichen und technischen Möglichkeiten.Ihr seid Euch gegenseitig Inspiration.Ihr begreift vermeintliche Fehler und Hindernisse genauso als Improvisationsquelle, wie die Musik und die Bewegung der anderen Paare im Raum.Ihr versteht es beide, verschiedene Tempi zu variieren, mit Rhythmus und Melodie zu spielen und Pausen gekonnt zu tanzen. Ihr seid beide in der Lage zu interpretieren und zu gestalten und schöpft Eure Möglichkeiten in den unterschiedlichen Rollen aus, ohne miteinander zu konkurrieren.Ihr fühlt Euch verbunden, getragen und inspiriert von einander, der Musik, dem Raum.... etwas größerem.TANGO.1+1=3!Tango ist das dritte das entstehen kann, wenn Ihr Euch auf diese Weise begegnet und verbindet. Keiner von beiden kann dieses alleine erschaffen.

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