Rotraut Rumbaum
Was ich lese:
Liebeskummer lohnt sich doch
Trobe, Kirshnananda
Liebeskummer lohnt sich doch: Co-Abhängigleit in der Beziehung und die Ängste des Inneren Kindes
Trobe beschreibt den Weg aus Co-Abhängigkeit (als vermeintlicher "Retter" von abhängigen Frauen) als Rückkehr zu sich selbst aus Angst und Selbstverlust zur Freiheit der echten Begegnung. Das trifft einen NARM-Kerngedanken: Co-Abhängigkeit ist Ausdruck früher Überlebensmuster. Scham als Thema steht im Zentrum, ebenso das innere Kind als Metapher für unverarbeitete Prägungen. Der spirituelle Hintergrund (Osho-Tradition) gibt dem Buch eine Eigenfärbung, die nicht für alle passt; die psychologische Substanz ist dennoch wertvoll. Die Trobes haben übrigens sich aus der inneren Abhängigkeit von Osho - dessen Fehler ihnen erst später aufgingen - gelöst. Dankbar sind sie ihm für die Gelegenheit zu lernen, sich zu befreien. Ich finde ihre Beschreibung von Osho allerdings immer noch idealisierend. (Der deutsche TItel antwortet auf den 1964 Schlager "Liebeskummer lohnt sich nicht, my Darling" von Siw Malmkwist. Der eher fachliche Originaltitel ist "Stepping out of Fear".)
Trobe, Kirshnananda
Liebeskummer lohnt sich doch: Co-Abhängigleit in der Beziehung und die Ängste des Inneren Kindes
Die Kernaussage
Krishnananda Trobe beschreibt den Weg aus Co-Abhängigkeit als Rückkehr zu sich selbst – aus Angst und Selbstverlust zur Freiheit echter Begegnung.
Für wen
Was ich dazu denke
Trobe beschreibt den Weg aus Co-Abhängigkeit, etwa als vermeintlicher Retter abhängiger Frauen, als Rückkehr zu sich selbst: aus Angst und Selbstverlust zur Freiheit der echten Begegnung. Das trifft einen NARM-Kerngedanken: Co-Abhängigkeit ist Ausdruck früher Überlebensmuster. Scham steht im Zentrum, ebenso das innere Kind als Metapher für unverarbeitete Prägungen.
Grenzen des Buchs
Der spirituelle Hintergrund aus der Osho-Tradition passt nicht für alle, und die Beschreibung von Osho finde ich immer noch idealisierend.
