Rotraut Rumbaum
Vergeben als Entscheidung ohne Ressentiment und Groll
Vergeben und Loslassen ohne Ressentiment - NARM-Therapie Wiesbaden

Thema:
Vergeben und Loslassen
Ich begleite in Wiesbaden Menschen, die anderen oder sich selbst nicht verzeihen können. Meine Grundlage ist NARM®, das NeuroAffektive Beziehungsmodell für Entwicklungstrauma. Wir erforschen, was du innerlich tust, wenn der Groll oder die Schuld auftaucht.
Zu mir kommen Menschen, die einem Elternteil oder sich selbst bis heute nicht verziehen haben. Manche verurteilen sich für die Jahre, in denen ihre Kinder klein waren, und ich frage, wem dieses Urteil nützt. Andere tragen Verantwortung für einen Elternteil, die sie längst abgeben wollen. Ein schnelles „einfach loslassen“ überspringt Schmerz und Wut, die zuerst Platz brauchen. Die Sitzungen dauern 50 Minuten und laufen in deinem Tempo. Du kommst in meine Praxis in Wiesbaden oder wir sehen uns per Video, Berührung und Bewegungsarbeit sind nur vor Ort möglich. Vorab gibt es ein kostenloses Kennenlerngespräch.
Womit ich in meiner Praxis arbeite
Mancher hat seinem Vater nie wirklich verziehen. Oder sich selbst nicht. Vielleicht trägst man noch die Verantwortung für jemanden, den man längst loslassen wolltest, oder hältst an einer Beziehung fest, die etwas kostet. Vielleicht funktionierst du, und weißt nicht mehr, wie das aufgehört hat.
Ich arbeite mit Vergeben und Loslassen in vielen Gestalten: in Eltern-Kind-Beziehungen, bei Selbstvorwürfen und unberechtigten Schuldgefühlen, beim Loslassen von Kontrolle und Leistungsdruck, von Retter- und Kämpferrollen, von Partnerschaften, die auf Selbstverrat gebaut waren, von mütterlichen Prägungen, die noch immer mitlaufen, und von einem Selbstbild, das längst zu eng geworden ist.
Wie ich damit arbeite
Vergebung und Loslassen lassen sich für mich nicht erzwingen, weder durch moralische Ansprüche noch durch verfrühte kognitive oder spirituelle Konzepte. In meiner Praxis erlebe ich häufig, dass der Versuch, „einfach loszulassen“ oder vorschnell zu verzeihen, unbewusst als Schutzschild (Spiritual Bypassing) genutzt wird, um dem tiefen Schmerz, der Enttäuschung oder einer berechtigten Wut auszuweichen. Ich betrachte echtes Loslassen deshalb nicht als eine Leistung, die du erbringen musst, sondern als das organische Ergebnis einer somatischen und relationalen Klärung im Hier und Jetzt. Ein wahrhaftiges Vergeben oder Lösen entsteht erst dann, wenn du dir erlaubst, deine eigenen Grenzen wieder spürbar zu machen, deinen gesunden Protest im Körper einzunehmen und deine eigene Würde zurückzuerobern. Ein ehrliches „Ja“ zum Loslassen braucht immer zuerst die biologische Freiheit zu einem klaren „Nein“.
In unserer gemeinsamen Arbeit gebe ich dem Raum, was unterhalb der Sprache in deinem Gewebe und Nervensystem eingefroren ist . Das kann die Trauer über ungelöste Eltern-Konflikte sein, der Schmerz über verpasste Lebenschancen oder die Erschöpfung durch jahrzehntelangen Selbstverrat. Über die entschleunigte, achtsame Erforschung im gegenwärtigen Moment und die sichere Co-Regulation – manchmal unterstützt durch achtsame Berührung (NARM Touch) oder feine Bewegungsimpulse – erfährt dein Körper, dass die chronische Anspannung nicht mehr aufrechterhalten muss. Vergebung bedeutet hier keine nachträgliche Gutheißung von Vergangenem, sondern die Aussöhnung mit dir selbst: Du gibst Fremdverantwortung dorthin zurück, wo sie hingehört, und gewinnst die Handlungsfähigkeit und Lebendigkeit für dein heutiges Leben zurück.
Wie kann sich das äußern?
Trennung oder Neuanang
Vergebung - f ür die Eltern
Den eigenen Eltern vergeben ist oft besonders schwierig. Soll ich es? Was brauche ich selber dafür? Gerade die Eltern - auch wenn sie einen geliebt haben - haben oft die tiefsten Wunden hinterlassen.
Vertrauensverlust, Untreue, Geheimnisse
Ein Verrat, eine Untreue, Intransparenz - da ist Ressentiment, Wut, Angst, Zweifel, inneres Zerrissensein.
Sollen wir uns trennen oder es nochmal versuchen?
Wie vergebe ich meinen Eltern - und soll ich das?
Den eigenen Eltern vergeben ist oft besonders schwierig. Soll ich es? Was brauche ich selber dafür? Gerade die Eltern - auch wenn sie einen geliebt haben - haben oft die tiefsten Wunden hinterlassen.
Nach Affäre oder tiefem Vertrauensbruch - wie damit umgehen
Ein Verrat, eine Untreue, Intransparenz - da ist Ressentiment, Wut, Angst, Zweifel, inneres Zerrissensein.
