.visually-hidden { position: absolute !important; width: 1px; height: 1px; padding: 0; margin: -1px; overflow: hidden; clip: rect(0, 0, 0, 0); white-space: nowrap; border: 0; } a { color: #1a5cff; text-decoration: underline; } a:hover { color: #003bb3; }
top of page

Wenn Verlust sich nicht auflösen lässt

Gemini_Generated_Image_ybajoyybajoyybaj.

Thema:

Verlust, Trauer, Abschied von Menschen und anderem

Was ich aus meiner Arbeit kenne

Eine Klientin kam zu mir, Monate nach dem Tod ihres Vaters. Sie konnte noch immer nicht weinen. Sie funktionierte: Arbeit und Kinder, der Alltag lief. Nur wenn sie abends allein war, spürte sie etwas, das sie nicht benennen konnte. Eine Stille, die sich schwerer anfühlte als Schmerz.

Trauer macht sich nicht immer als Weinen bemerkbar. Manchmal kommt sie als Taubheit, als das Gefühl, neben dem eigenen Leben zu stehen.

Was das schwer macht

Verlust ist nicht nur der Tod eines Menschen. Es gibt Verluste, die schwerer zu benennen sind: eine Hoffnung, die sich nicht erfüllt hat, oder das Elternteil, das nie wirklich da war und dessen Fehlen erst jetzt als Trauer auftaucht. Oder auch der Abschied von einer Lebensperiode - wie dem Arbeitsleben.

Was Trauer schwer macht, ist manchmal der Widerstand dagegen: die Überzeugung, dass man damit fertig sein sollte. Oder die Angst, dass man, wenn man wirklich anfängt zu trauern, nicht mehr aufhören kann.

Warum eingefrorene Trauer ein Gespräch allein nicht auftaut

Viele Menschen, die mit diesem Thema zu mir kommen, haben schon darüber gesprochen. Sie wissen vielleicht, was fehlt. Was sich trotzdem nicht gelöst hat, ist das körperliche Einfrieren selbst: die Erschöpfung, das Funktionieren ohne wirklich da zu sein.

Das hat Gründe. Trauer braucht Zeugen. Wenn das in der Biographie gefehlt hat, lernt der Körper, sie einzufrieren.

Trauer, die sich nicht zeigen durfte, ist unterhalb der Sprache organisiert.

Wie ich damit arbeite

Trauer ist für mich ein Beziehungsthema. Nicht primär, weil Verlust einsam macht, sondern weil eingefrorene Trauer fast immer dort entstanden ist, wo das emotionale Erleben in der Beziehung keinen Raum hatte.

Wenn jemand zu mir kommt und die Trauer seit Jahren eingefroren ist, frage ich mich zunächst: Was hat diese Person innerlich gelernt, damit zu tun? Meist zeigt sich ein Muster, das früh sehr sinnvoll war. Sich nicht fallen lassen, weil niemand da war, der gehalten hätte. Die eigene Sehnsucht nach Geborgenheit abwürgen, bevor sie überhaupt sichtbar werden konnte.

Meine Aufgabe ist dann vor allem, Bedingungen zu schaffen, unter denen das, was sich damals nicht zeigen durfte, jetzt im Kontakt auftauen kann. Das passiert über meine Präsenz, manchmal über Berührung auf Wunsch, über Ritual oder symbolische Arbeit. Aber das Eigentliche ist der Kontakt, die Frage: Was erlebst du gerade innerlich, wenn das hochkommt?

Der Mann, der seinen Vater verloren hatte und jahrelang nicht geweint hatte, sagte mir einmal, er glaube, er dürfe das nicht. Das ist für mich der eigentliche Ausgangspunkt: Wer hat ihm das beigebracht? Und stimmt das heute noch?


Warum fühle ich mich nach einer Operation emotional verändert oder leer?

Nach einem medizinischen Eingriff fällt es schwer, emotional wieder Fuß zu fassen und das Alte zu spüren, vielleicht sogar zum Partner oder zu Kindern. Sex und Erotik können leiden.

Wie komme ich weg von Groll — und muss ich vergeben?

Etwas Altes und Unerledigtes steht im Raum. Sollte man Vergeben? Kann man es? Wie sieht das aus, wenn es echt ist? Kann man vergeben ohne sich aufzugeben? Darf man auch nicht vergeben?

Wie trauere ich um einen geliebten Menschen?

Ein Mensch ist verlorengegangen, durch Trennung, durch Tod. Vielleicht auch ein Tier. Das Leben fühlt sich leer an, länger als es natürlicherweise der Fall sein sollte.

Warum fühle ich mich nach einer Operation emotional verändert oder leer?

Nach einem medizinischen Eingriff fällt es schwer, emotional wieder Fuß zu fassen und das Alte zu spüren, vielleicht sogar zum Partner oder zu Kindern. Sex und Erotik können leiden.

Wie komme ich weg von Groll — und muss ich vergeben?

Etwas Altes und Unerledigtes steht im Raum. Sollte man Vergeben? Kann man es? Wie sieht das aus, wenn es echt ist? Kann man vergeben ohne sich aufzugeben? Darf man auch nicht vergeben?

Wie trauere ich um einen geliebten Menschen?

Ein Mensch ist verlorengegangen, durch Trennung, durch Tod. Vielleicht auch ein Tier. Das Leben fühlt sich leer an, länger als es natürlicherweise der Fall sein sollte.

Verlust von Partner, Eltern, Kindern, einem Tier, einer Lebensperiode, einer Hoffnung. Dinge, die sich ändern, obwohl man sie festhalten möchte. Soll, darf und kann man loslassen? Wie geht ich mit dem Verlust von Sinn und Bedeutung um? Und mit dem tiefen Erleben von Hilflosigkeit, nichts an der äußeren Situation ändern zu können?

Wer bist ich jetzt noch? Woran hältst ich mich innerlich fest und tut dir das gut? Was brauchst du, um gut mit dir in Kontakt sein zu können in dem Schmerz?

Blog Posts zum Thema

Zum Lesen

Heller Doene.jpg

Trobe, Kirshnananda

Liebeskummer lohnt sich doch: Co-Abhängigleit in der Beziehung und die Ängste des Inneren Kindes

Mehr

(Amazon) Das Buch beschreibt mit konkreten Anleitungen, wie wir aus…

bottom of page