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Rotraut Rumbaum
Mindful Motion

Den eigenen Körper wieder bewohnen


Eine Klientin beschreibt, dass sie ihren Körper zwar "hat", aber nicht wirklich "drin" ist. Sie funktioniert, arbeitet, bewegt sich, aber alles fühlt sich ein bisschen wie von außen an. Kein dramatisches Symptom, eher ein leises Fehlen.


Was da eigentlich passiert


Verkörperung als Prozess, der normalerweise in den ersten Lebensjahren stattfindet. Wenn die frühe Umgebung unsicher oder beängstigend war, wird dieser Prozess unterbrochen. Das Kind bleibt "oben", im Kopf, analysiert, kontrolliert. Das ist kein Defekt, das ist eine intelligente Anpassung. Und die bleibt, bis jemand merkt: Ich lebe in meinem Kopf und besuche meinen Körper nur gelegentlich. (Heller-Konzept: statt sich der Erde zu überlassen, halten wir uns selbst, ziehen nur in die oberen Körperregionen ein.)


Die Objektivierung des eigenen Körpers


 Viele Menschen haben eine Beziehung zu ihrem Körper, die von außen kommt. Wie sieht er aus, was leistet er, was stimmt nicht mit ihm. Das ist Objektivierung. Der Körper wird zum Projekt. Das Gegenteil wäre: den Körper von innen wahrnehmen, als würde man in ihm spazieren gehen. (Heller: Körperspürbewusstsein → Körperselbstgefühl → Identitätsgefühl.)


Was ich in der Arbeit beobachte


Wenn Menschen beginnen, ihren Körper unvoreingenommen wahrzunehmen (ohne sofort etwas verändern zu wollen), passiert oft eine leise Entspannung. Manchmal eine Tiefenentspannung, die sich anfühlt wie Ankommen. Das ist der Moment, wo Verkörperung wieder beginnt. Nicht als Übung, die man "macht", sondern als etwas, das sich von selbst einstellt, wenn die Bedingungen stimmen.


NARM Touch Bezug


Der Körper erinnert sich an das, was der Kopf längst vergessen hat. Berührung, die langsam und abgestimmt ist, kann dieses "Wieder-Einziehen" in den Körper unterstützen. In NARM Touch arbeite ich damit, dass jemand den eigenen Körper als bewohnbaren Raum erfahren kann, ohne Bewertung.


Was sich verändern lässt


Ähnlich wie im Referenz-Post: kein "Heilungs"-Versprechen, sondern wachsende Kapazität. Mehr im Körper sein, mehr von innen spüren, weniger kopfgesteuerte Kontrolle brauchen. Das verändert auch den Kontakt zu anderen.


FAQ-Bereich


Ich spüre meinen Körper kaum, ist das schlimm?

Kein Defekt, sondern eine Schutzstrategie, die Sinn gemacht hat.


Muss ich dafür meditieren oder Yoga machen?

Nein. Es gibt viele Wege. Manche führen über Berührung, manche über Bewegung, manche über das therapeutische Gespräch.


Wie schnell merkt man eine Veränderung?

Individuell. Manche spüren nach einer Sitzung etwas, andere brauchen länger.


Weiterführende Seiten:

Warum Nähe manchmal bedrohlich wirkt

→ Wie ich arbeite

→ Erstgespräch vereinbaren

Innere Leere

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Sexuelle Identität - Wer bin icht? Was kann ich tun?

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Sucht, Abhängigkeit, Zwang

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Worin sich das ausdrücken kann

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