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Angst und Nervensystem

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Thema:

Angst und Nervensystem

Warum schwanken meine Gefühle so stark und so schnell?

Stimmungen verändern sich schnell, von präsent zu verloren oder depressiv, ohne dass es wirklich durch Äußeres erkärbar ist.

Warum friere ich beim Tango ein und kann mich nicht bewegen?

Plötzlich erstarrt man innerlich, auch wenn es nach außen nicht sichtbar wird, macht man weiter.

Warum brauche ich Freiheit, aber eigentlich ist es Angst vor Nähe?

Innere oder intime Nähe wird als so bedrohlich empfunden, dass man Freiheit und Distanz in anderen Beziehungen sucht.

Warum mache ich mich klein und traue mich nicht zu zeigen?

Sichtbar zu werden - persönlich oder auch professionell - fühlt sich bedrohlich an. Man versteckt sich deshalb lieber, hält seine Wahrheit zurück, zeigt sich nicht, macht sich kleiner als man sein könnte.

Warum habe ich Angst, obwohl es keinen erkennbaren Grund gibt?

Es gibt vielleicht keinen konkreterAnlass, kein erkennbarer Auslöser und trotzdem ist Druck oder Spannung im Körper, der nie ganz aufhört. Herz, Kiefer... vielleicht hast du eine Ahnung woher es kommen könnte, und du weißt es ist nicht eigentlich körperlich.

Angst taucht auf, obwohl die Situation objektiv ungefährlich ist. Das kennen viele aus eigener Erfahrung, und trotzdem lässt es sich schwer erklären, weil die Reaktion sich so real anfühlt, so körperlich, so dringend.

Was da passiert, hat mit Prägungen zu tun, die entstanden sind, als Gefahr tatsächlich etwas bedeutet hat. Als Kind bist du von deinen Bezugspersonen abhängig, emotional und existenziell. Wenn diese Sicherheit gefehlt hat, auch wenn es schwer zu benennen war, hat dein Organismus sich darauf eingestellt. Das Alarmmuster, das damals sinnvoll war, läuft heute noch, auch wenn die äußere Situation eine andere ist.

Das ist ein Überlebensmuster, das sich so tief eingegraben hat, dass es sich als dein Erleben anfühlt, als das, was du bist, wie du reagierst, was du brauchst. Oft wissen Menschen gar nicht, dass da etwas im Hintergrund läuft. Sie erleben einfach Angst, Anspannung, den Impuls wegzugehen oder still zu werden.

Im NARM schauen wir, was du gerade wahrnimmst und was dein Erleben dir zeigt. In welcher Weise da ein altes Muster antwortet. Und ob du heute, als Erwachsener, andere Möglichkeiten hast als damals.

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