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Wenn Nähe sich nicht sicher anfühlt

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Thema:

Bindung, Nähe und Distanz

Was ich aus meiner Arbeit kenne

Eine Klientin sagt: "Ich sehne mich nach Nähe. Aber wenn jemand zu nah kommt, wird mir eng." Sie spricht vergeistigt und sagt, dass sie - wenn physische Nähe zustandekommt - ihren Körper garnicht mehr spürt. Eine Klient beschreibt, wie er sich in einen imaginären Schutzanzug steckt bei Nähe - die er sich gleichzeitig wünscht. Ein anderer Klient merkt dieses Muster auch in unserer Sitzung: je näher wir uns physisch kommen, desto mehr will er entfliehen.

Dieses Muster begegnet mit sehr häufig die Sehnsucht nach Verbindung und gleichzeitig der Impuls, ihr auszuweichen, oder die Nähe zu zerstören sobald sie zustande kommt.

Wie das entsteht

Nähe als bedrohlich zu erleben hat immer eine Geschichte. Als Kind bist du auf Bindung angewiesen, emotional und biologisch. Wenn Nähe damals mit emotionalem Rückzug oder Unvorhersehbarkeit verbunden war, lernt der Organismus: Verbindung kann gefährlich sein.

Diese frühe Gleichung ist tief im emotionalen Gedächtnis organisiert. Sie läuft heute noch, auch wenn die aktuelle Situation eine andere ist.

Das zeigt sich als Nähe-Distanz-Pendeln, als von sich selbst herbeigeführte Beziehungsabbrüche, die man selbst nicht versteht.

Warum Kommunikation allein das Muster nicht auflöst

Viele Paare versuchen, das Nähe-Distanz-Problem zu besprechen. Das kann helfen, das Muster zu verstehen. Was sich trotzdem nicht verändert, ist die körperliche Reaktion: der Enge-Moment, wenn jemand zu nah kommt oder das Unbehagen in der Stille. Diese Reaktionen sind unterhalb der Gesprächsebene organisiert.

Wie ich damit arbeite

In meiner Arbeit schaue ich, was in dem Moment passiert, wenn Nähe sich ankündigt. Wo im Erleben (emotional, in Gedanken um im Körper) sich das zeigt und was sich kurz vorher verändert.

Das Gespräch

Hier ist es ganz wichtig, dass des Gespräch nicht theoretisch, über die Geschichte, abläuft, sondern immer wieder auf das Erleben von Nähe und Distant im Jetzt orientiert.

„Lass uns die Geschichte für einen Moment beiseitelassen. Was erlebst du genau jetzt in deinem Körper, während du mir das erzählst?" „Ich merke, wie deine Antennen komplett nach außen gehen und du mich scannst. Wie ist es, wenn du deinen Fokus zu deinen Füßen am Boden lenkst und dich innerlich erdest, während du mich gleichzeitig anschaust?“

Körperliche / Somatische Nähe-Distanz in unserer Sitzung

Nähe und Distanz Probleme sind oft geeignet, sie mit meinen "somatischen" Elementen zu erforschen. Hier geht es tatsächlich um physische Nähe zu mir, der Therapeutin. Ich setze sozusagen mich selbst als Werkzeug ein. Da kommt mir meine Vergangenheit als Tango Argentino Lehrerin zugute, in der das völlig selbstverständlich ist. Das sind vor zum Beispiel einfache Tango Argentino Elemente: was passiert genau in dir, wenn du auch mich im Raum zugehst und mir immer näher kommst? Was passiert bei der Umarmung? Welche Konflikte tauchen auf, Hemmungen, Wünsche, Ausweichen? All dies ist direkter Ausdruck, den wir nachher im Gespräch zur Vertiefung nutzen können.

Warum brauche ich Freiheit, aber eigentlich ist es Angst vor Nähe?

Innere oder intime Nähe wird als so bedrohlich empfunden, dass man Freiheit und Distanz in anderen Beziehungen sucht.

Warum fällt es mir so schwer, Nein zu sagen?

Nein sagen, oder weniger geben als von anderen gewünscht, fühlt sich super schwierig an und sogar Angst vor Kontaktverlust auslösen. Du wehrst dich nicht dagegen, unangemesse oder ungerecht behandelt zu werden.

Warum gehöre ich nirgends dazu, obwohl ich alles richtig mache?

Zu wem oder was gehöre ich eigentlich? Allein mit sich sein ist schwierig, denn es fühlt sich als Einsamkeit an. Will mich jemand?

Warum spüre ich mich im Kontakt mit anderen nicht?

Bei Nähe zu jemand anders fühlt man sich selber nicht mehr, man wird taub für sich selber durch die Außenorientierung. Es ist entweder oder: entweder ich selbst oder der andere.

Warum brauche ich Sex, um mich geliebt zu fühlen?

Wenn ich keinen Sex mit meinem Partner habe, fühle ich mich nicht geliebt. Mein Partner fühlt das anders. Das führt zu Schwierigkeiten und Enttäuschungen oder Druck in meiner Beziehung.

Warum kann ich in Beziehungen nicht loslassen und muss alles kontrollieren?

Unter der Oberfläche hat einer ständig die Oberhand. Beziehung ist zum Machtspiel geworden, das kann in Alltagsentscheidungen sein, im Sex oder anderswo. Einer fühlt, dass Fairness verlorengegangen ist. Ist der Partner ein Narzisst? Oder man selbst?

Wie kann ich Nähe zulassen, ohne meine Freiheit zu verlieren?

Du wüschst dir Nähe, aber hast das Gefühl, dann deine Freiheit zu verlieren. Vielleicht fühlst du Flucht-Tendenz, wenn es zu nahe wird. Oder du fühlst dich ständig manipuliert.

Warum brauche ich Freiheit, aber eigentlich ist es Angst vor Nähe?

Innere oder intime Nähe wird als so bedrohlich empfunden, dass man Freiheit und Distanz in anderen Beziehungen sucht.

Warum fällt es mir so schwer, Nein zu sagen?

Nein sagen, oder weniger geben als von anderen gewünscht, fühlt sich super schwierig an und sogar Angst vor Kontaktverlust auslösen. Du wehrst dich nicht dagegen, unangemesse oder ungerecht behandelt zu werden.

Warum gehöre ich nirgends dazu, obwohl ich alles richtig mache?

Zu wem oder was gehöre ich eigentlich? Allein mit sich sein ist schwierig, denn es fühlt sich als Einsamkeit an. Will mich jemand?

Warum spüre ich mich im Kontakt mit anderen nicht?

Bei Nähe zu jemand anders fühlt man sich selber nicht mehr, man wird taub für sich selber durch die Außenorientierung. Es ist entweder oder: entweder ich selbst oder der andere.

Warum brauche ich Sex, um mich geliebt zu fühlen?

Wenn ich keinen Sex mit meinem Partner habe, fühle ich mich nicht geliebt. Mein Partner fühlt das anders. Das führt zu Schwierigkeiten und Enttäuschungen oder Druck in meiner Beziehung.

Warum kann ich in Beziehungen nicht loslassen und muss alles kontrollieren?

Unter der Oberfläche hat einer ständig die Oberhand. Beziehung ist zum Machtspiel geworden, das kann in Alltagsentscheidungen sein, im Sex oder anderswo. Einer fühlt, dass Fairness verlorengegangen ist. Ist der Partner ein Narzisst? Oder man selbst?

Wie kann ich Nähe zulassen, ohne meine Freiheit zu verlieren?

Du wüschst dir Nähe, aber hast das Gefühl, dann deine Freiheit zu verlieren. Vielleicht fühlst du Flucht-Tendenz, wenn es zu nahe wird. Oder du fühlst dich ständig manipuliert.

Man kann alles geben und sich innerlich trotzdem allein fühlen. Man kann lieben und erschöpft davon sein.

Vielleicht sehnst du dich nach mehr Nähe. Oder du merkst, dass Nähe dich überfordert, und willst eigentlich eher Abstand und Grenzen. Beides gleichzeitig ist auch möglich. Das zeigt sich in Diskussionen, in der Sexualität, im Zusammenleben, in Freundschaften, oder auch im Rückzug von der Welt.

Du verstehst vielleicht schon, was dich antreibt. Und kommst trotzdem nicht allein weiter.

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