Rotraut Rumbaum
Wenn frühe Prägungen das Leben noch bestimmen

Thema:
Trauma
Was man mitschleppt
Eine Atmosphäre über viele Jahre: eine Familie, in der man spürte, wann man besser schweigt, Situationen, in denen Nähe und Gefahr eng beieinanderlagen, Missbrauch oder nie Gesehen-Werden, Vernachlässigung, oder zu frühe Verantwortlichkeit für andere.
Was das heute bedeutet
Das nennt man Entwicklungs-Trauma. Manche Menschen haben keine klaren Bilder mehr aus der Kindheit. Man nimmt die Welt so wahr: wachsam , wenn eigentlich keine Gefahr da ist, oder in der Erwartung, dass eine Verbindung ständig abbrechen könnte. Das kann Ursache sein für unerklärliche oder schwer auflösbare Gefühle von Unwert, Hilflosigkeit, Defensivität oder anderem Leiden, Druck oder Leere.
Warum Einsicht oder Gespräch allein die Muster nicht immer auflöst
Diese Art von innerem Erleben kann außerordentlich hartnäckig sein. Selbst wenn man zum Beispiel Pete Walker zu C-PTSD (komplexem Entwicklungstrauma) gelesen hat, oder sich bei Dami Charf gut informiert hat. Und die KI gibt sowieso alle Informationen, die man braucht.
Das Problem: Diese Art von Trauma ist kognitivem Verstehen allein schwer zugänglich. Es braucht den Kontakt von Mensch zu Mensch. Man sagt was in Beziehung entstand, kann nur in Beziehung gelöst werden.
Und trotzedem: man hat schon eine lösungs-orientiert Gesprächstherapie probiert, mit einem Therapeuten als Partner, und nichts oder zu wenig hat sich geändert.
Das Problem: manchmal sind die Themen der Sprache allein nicht gut genug zugänglich.
Wie ich damit arbeite
Mein therapeutisches Fundament bildet NARM nach Laurence Heller, ein Ansatz, der speziell für die Arbeit mit Entwicklungstrauma entwickelt wurde. NARM arbeitet im Hier und Jetzt. Die Vergangenheit kommt ins Gespräch, wenn sie für das gegenwärtige Erleben relevant wird. Zudem können wir, wo es Sinn macht, Bewegung/Kontakt (auch direkten physischen Kontakt) mit einbeziehen als Exploration. Meine 13 Jahre Erfahrung als Tango Argentino Lehrerin und meine Ausbildung als Tanztherapeutin unterstützen dies.
Warum vergesse ich zu essen und spüre keinen Hunger?
Der Körper "vergisst", seine Bedürfnisse bekanntzugeben. Man fühlt zum Beispiel keinen Hunger mehr, oder Durst. Dass kann auch seelische Ursachen haben.
Warum fühle ich innerlich eine Leere, die sich nicht füllen lässt?
Man spürt eine innere Leere, die man als unangenehme Gleichgültigkeit oder Emotionslosigkeit wahrnimmt. Man erinnert sich eher an Fülle und Emotionen als dass man sie noch lebe kann. Es ist ein Verlust.
Warum reagiert mein Körper in bestimmten Situationen gar nicht mehr?
Der Körper schein einzufrieren. Das kann sich ganz körperlich als Kälte anfühlen. Oder als Erstarren oder beides. Man sieht es kommen und kann trotzdem nichts tun.
Was ist Parentifizierung — und wie wirkt sie sich im Erwachsenenalter aus?
Du kümmerst dich um den Partner, die Kinder, die Kollegen, oder Klienten. Und merkst irgendwann, dass kaum Platz für dich selbst bleibt. Nein zu sagen fühlt sich wie ein Verrat an. Verrat an dir selber, Verrat am anderen, oder an deiner professionellen Ethik..
Warum vergesse ich zu essen und spüre keinen Hunger?
Der Körper "vergisst", seine Bedürfnisse bekanntzugeben. Man fühlt zum Beispiel keinen Hunger mehr, oder Durst. Dass kann auch seelische Ursachen haben.
Warum fühle ich innerlich eine Leere, die sich nicht füllen lässt?
Man spürt eine innere Leere, die man als unangenehme Gleichgültigkeit oder Emotionslosigkeit wahrnimmt. Man erinnert sich eher an Fülle und Emotionen als dass man sie noch lebe kann. Es ist ein Verlust.
Warum reagiert mein Körper in bestimmten Situationen gar nicht mehr?
Der Körper schein einzufrieren. Das kann sich ganz körperlich als Kälte anfühlen. Oder als Erstarren oder beides. Man sieht es kommen und kann trotzdem nichts tun.
Was ist Parentifizierung — und wie wirkt sie sich im Erwachsenenalter aus?
Du kümmerst dich um den Partner, die Kinder, die Kollegen, oder Klienten. Und merkst irgendwann, dass kaum Platz für dich selbst bleibt. Nein zu sagen fühlt sich wie ein Verrat an. Verrat an dir selber, Verrat am anderen, oder an deiner professionellen Ethik..






