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Leistungsdruck und Perfektionismus

Leistungsdruck und Perfektionismus


Du gibst viel und du bist gut in dem, was du tust. Und trotzdem ist da dieses Gefühl, das nicht ganz weggeht: dass du nicht genug bist, oder. wenn es intensiver ist, dass du aufhörst zu existieren, für andere, sobald du aufhörst zu leisten.


Warum reicht das eigene Leisten nie aus?

Viele Menschen definieren ihren Wert über das, was sie leisten. Das ist eine sinnvolle Strategie, wenn Zuneigung an Bedingungen geknüpft war. Das Problem: Wenn diese Strategie wegfällt, taucht die Frage auf, wer man eigentlich ist, wenn man gerade nichts tut.

Ich hatte einen Klienten, der bei mir saß und weinte und dabei lachte, weil es so absurd war. Er hatte ein Leben lang auf diesen Moment hingearbeitet, dass der Vater ihm endlich sagte, dass er ihn liebt. Und jetzt wusste er nicht mehr, wozu das alles war. Der Job, die Anzüge, die ganze Inszenierung. Er sagte: Ich habe mich gerade selbst verloren.


Wie findet man einen inneren Wert jenseits von Leistung?

Wir arbeiten daran, eine innere Grundlage zu finden, die unabhängig von Erfolg ist. Bewegungsübungen helfen dabei, das körperlich zu verankern, eine Haltung von innen heraus, die nicht davon abhängt, was man gerade leistet oder nicht leistet.

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Anmerkung zu Fallbeispielen und Anonymisierung:

Alle Fallbeispiele auf dieser Website basieren auf echten therapeutischen Begegnungen. Namen und Vornamen sind grundsätzlich geändert. Darüber hinaus werden typischerweise weitere Merkmale verändert oder zusammengeführt: Alter und Lebenssituation werden angepasst, biografische Details wie Familienkonstellationen werden variiert, und einzelne Fälle werden gelegentlich zu einer zusammengesetzten Geschichte verdichtet, wenn das die Dynamik klarer zeigt als ein einzelnes Beispiel.

Was erhalten bleibt, ist die emotionale und therapeutische Wahrheit der Situation: das Muster, die Dynamik, der Prozess. Darum geht es.

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